Qigong bei Fatigue: sanft ist nicht wirkungslos

Shownotes

Dr. Claudia Kanitz spricht mit Nathalie Sander (QiGong Renewal) über Qigong bei Long Covid,
ME/CFS und Fatigue - und warum sanft nicht wirkungslos bedeutet.

Nathalie erlebte 2018 einen kompletten Zusammenbruch, zwei Jahre Diagnosedschungel, drei Jahre
bis zur Genesung. Qigong war dabei ihr Anker. Im Gespräch erklärt sie die 70-Prozent-Regel der
chinesischen Medizin (die verblüffend genau zum Pacing passt), TCM-Erschöpfungsmuster und
leitet eine Mitmach-Übung an: das Qi-Wecken im Sitzen, mit zwei Minuten.

Außerdem: warum "Atme mal tief durch" bei Fatigue kein guter Rat ist - dazu mehr auch in
unserer Folge mit Patrick McKeown zum Thema Atmung.

Nathalie: https://www.instagram.com/qigong.renewal/

⚠️ Qigong-Übungen sind kein Ersatz für ärztliche Behandlung. Bei Kreislaufproblemen,
orthostatischer Intoleranz oder anderen Vorerkrankungen bitte vorab mit ärztlichem Fachpersonal
abklären, das gilt besonders für die im Gespräch erwähnten Atemtechniken.

--------------------------------------------------

KAPITEL

00:00 Intro: Qigong bei Erschöpfung, Long Covid und ME/CFS
01:02 Begrüßung: Technikpannen und Mental Load
02:26 These: Der Frauen-Burnout hat eine andere Grundlage
03:41 Nathalies Geschichte: Zusammenbruch 2018
06:44 Zwei Jahre Diagnosedschungel
08:01 Was ist Qigong? Die fünf Säulen der TCM
10:06 Qi verständlich: kein Mystik-Begriff
13:31 Geerbte und aufgenommene Lebensenergie
14:30 Fatigue aus TCM-Sicht: Milz- und Nieren-Muster
21:38 Detektivarbeit: Diagnostik in der TCM
25:54 Qigong bei Belastungsintoleranz: die 70-Prozent-Regel
30:10 Nervensystemgerecht üben: Augen auf, klein anfangen
33:44 "Atme mal tief durch": der Trugschluss
39:19 Stufen statt Tiefe: Qigong für Erschöpfte
41:54 Mitmach-Übung: Qi-Wecken im Sitzen
51:18 Barfuß und Grounding
53:24 Abschluss: Energie bewahren, nicht aufgeben

--------------------------------------------------

ÜBER NATHALIE SANDER

Qigong-Lehrerin mit TCM- und Heilpraktik-Ausbildung ("QiGong Renewal"), arbeitet vor allem mit
Frauen mit Burnout und Erschöpfung. Eigene Erfahrung: kompletter Zusammenbruch 2018, drei Jahre
bis zur Genesung. Passt ihre Programme heute nervensystemgerecht für Fatigue, ME/CFS und Long
Covid an.
Instagram: https://www.instagram.com/qigong.renewal/

--------------------------------------------------

BUCH

Long Covid, Long Story – nicht geheilt, aber zurück
Ab 22. September im Forward Verlag - diese Folge erscheint am Vortag des Release.
📖 Vorbestellen: https://www.amazon.de/dp/3987552204

--------------------------------------------------

ÜBER DIESEN KANAL

Long Covid, ME/CFS und andere unsichtbare Erkrankungen verändern das Leben vieler Menschen
radikal. Plötzlich funktioniert der eigene Körper nicht mehr. Viele Betroffene erleben, dass
ihre Symptome nicht ernst genommen oder falsch eingeordnet werden.

In diesem Podcast spricht Dr. Claudia Kanitz, Medizinerin und selbst Betroffene, über das, was
viele Menschen gerade erleben und gibt Orientierung im Umgang mit Long Covid, ME/CFS und
Post-Vac.

Der Fokus liegt auf Wissen, Verständnis und Austausch. Nicht auf schnellen Lösungen oder
Heilsversprechen.

--------------------------------------------------

HINWEIS

Dieser Podcast informiert und teilt Erfahrungen. Er ersetzt keine ärztliche Diagnose, Beratung
oder Behandlung. Jede Erkrankung verläuft anders: Was hier besprochen wird, ist nicht
automatisch auf deine Situation übertragbar. Triff Entscheidungen zu deiner Gesundheit bitte
gemeinsam mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Und wenn es dir akut schlecht geht, hol dir bitte
sofort medizinische Hilfe.

Die Aussagen der Gesprächspartnerin geben ihre eigene fachliche Einschätzung wieder.

#longcovid #mecfs #qigong #tcm #pacing #fatigue

Transkript anzeigen

00:00:00: Cast-Gast seid gespannt.

00:00:02: Was kann also Qigong bei chronischer Erschöpfung Long Covid und MEcfs geben, gerade dann wenn das Nervensystem bereits komplett überreizt ist?

00:00:12: Und jede zusätzliche Aktivierung ja die Gefahr vom Crash birgt!

00:00:16: Darüber spreche ich heute mit Latali Sanda.

00:00:19: Sie ist quasi die Begründerin von Qigon Renewal.

00:00:26: Sie hat zwanzig achtzehn selbst einen Zusammenbruch erlebt, von dem sie sicherlich auch gleich berichten wird.

00:00:32: Ich nehme das gar nicht vorweg.

00:00:35: zu dem Zeitpunkt befand sie sich aber schon in der Heilpraktikausbildung und in der TCM Ausbildung und begann sich mit Qigong zum Beschäftigen.

00:00:44: davon profitieren wir heute im Gespräch.

00:00:47: Schauen wir mal hinter die Kulissen, was sich unterscheidet bei einem klassischen Training zu dem, was man vielleicht bei Domcovid, Fatigue, Pem und dergleichen machen könnte um den Zustand an den Menschen anzupassen.

00:01:01: Und trotzdem davon zu prüfen.

00:01:02: Das heißt, wir können tatsächlich in medias Rehs starten.

00:01:04: erst mal Danke für die Zeit.

00:01:07: Ich saß tatsächlich eben jetzt nachdem ich dir geschickt hat.

00:01:10: also Wir haben ja heute einen Techniklauf.

00:01:12: anscheinend.

00:01:13: Also nicht nur ich hatte technische Schwierigkeiten sondern Danke, dass du auch noch mal auf Mobilversion umgeswitched bist.

00:01:19: Das sind ja Sachen hinter den Kulissen, die ahnen man aber gar nicht.

00:01:22: Was man aber hinter den Kalissen tatsächlich auch nicht ahnt ist das ich eben vom Computersatz nachdem das Update mich völlig aus dem Plan geworfen hat und zehn Minuten über mein Passwort nachgedacht habe... ...das ist tatsächlich auch nochmal die Krankheit!

00:01:37: Naja und dann das was wir hier vor schon besprochen haben.

00:01:42: Ich sag immer dazu, der Mental-Load oder die Rolle der Frau tatsächlich sich zu organisieren.

00:01:49: Wir können gucken, ob wir es nachher ausschneiden oder drinnen lassen.

00:01:54: Frau geht nicht einfach so zur Arbeit und macht hinter sich die Tür zu.

00:01:57: Wir verschieben den Termin gerne noch mal – wir sagen ihn nicht ab!

00:02:01: Weil

00:02:01: Kind und Kegel noch organisiert werden müssen.

00:02:03: Und deswegen nochmal danke dass das tatsächlich so geklappt hat weil ich weiß wie viel da im Hintergrund auch Ein Organisation dazu gehört.

00:02:14: Und das verarbeite ich dann mal in meinem zweiten Buch, Die Rolle der Frau oder die Last der Frau?

00:02:20: Oder du sagst ja auch häufiger Mal ... oder wir hatten im Vorgespräch gesprochen Der Frauenburnout, oder?

00:02:26: Genau!

00:02:28: Ich bin davon überzeugt dass der Frauenburn out andere Grundlage hat Denn eine Frau empfindet sich selten, als ich hab das typische Manager-Syndrom.

00:02:40: Das ausschließlich ein arbeitsbezogenes Phänomen.

00:02:44: So wird es kategorisiert von der ICD-C und Elfne.

00:02:49: Und ja ... Eine Frau hat aber durchaus Weitmeeraufgaben, die sie nicht einfach ablegen kann auch nach der Arbeit nicht.

00:02:57: Das ist Familie, das ist die Frauenrolle, die Ehefrauenrolle.

00:03:01: Die hat der Haushalt Organisation der Kinder, egal wie alt sie sind.

00:03:06: Bleiben Sie immer die Kinder.

00:03:07: Man organisiert immer irgendwas mit.

00:03:10: Das heißt man kann hier aus dieser Rolle eigentlich so gut wie nie aussteigen?

00:03:14: Absolut!

00:03:15: Ich glaube das lassen wir drin.

00:03:16: Das passt im Groben sehr.

00:03:18: trotzdem zu unserem Thema heute.

00:03:21: Ich hatte die Einführung eben kurz eingesprochen, deswegen können wir eigentlich in medias restarten.

00:03:26: Ich dachte aber vor, stellst du dich auch gerne noch mal vor?

00:03:29: Ich habe so ein bisschen angedeutet dass du selbst ja auch Erfahrungen mit einem gesundheitlichen Einbruch hattest.

00:03:36: Magst du uns das ein bisschen näher bringen wie es dir ergangen ist?

00:03:41: Ja, gerne!

00:03:42: Um zwei tausend achtzehn hatte ich einen kompletten Zusammenbruch Ein absoluter Stillstand aller möglichen Fähigkeiten, die ich vorher hatte.

00:03:54: Das fing an bei mir hauptsächlich mit den neurologischen Beschwerden.

00:03:58: Ich habe meine Wohnung in München gekündigt.

00:04:01: Ich bin zu meinem Partner den Job, bin zu meinen Partner umgezogen und direkt danach eigentlich exakt mit dem Umzug, mit dem Loslassen all der Last, die vorhin alleine getragen haben geht das auf einen Tag oder anderen Fing es auch schon an.

00:04:18: Vor der Grund standen neurologische Beschwerden, vor allem starke Migräne, die mich dazu zuzwagen, mich tagelang im Zimmer einzuschließen.

00:04:27: Neurologische Beschwärten waren besonders erschreckend und das ging nicht ganz um Lebenserscheinungen aber ich hatte Missempfindung in Extremitäten,

00:04:35: d.h.,

00:04:36: in Beinen und Armen, ein deutliches schwächer Gefühl so wie stark das Kribbeln am Kopf bis in die Arme und Beine hinein.

00:04:43: Und da stellt man sich natürlich eine Frage, bin ich jetzt total krank?

00:04:47: Ist dann etwas sehr Schlimmes passiert.

00:04:49: und bis mir diese Angst genommen werden konnte von der Schulmedizin, wir gingen insgesamt fast zwei Jahre.

00:04:55: Das heißt, zwei Jahre in einem Zustand des Nichts-Wissens ist es eine multibles Klerose.

00:05:00: Warum habe ich diese Dauerhabe als Schöpfung?

00:05:03: Ist das Fatigue?

00:05:04: aus welchem Grund?

00:05:06: Postinfekt zös war's bei mir manchmal nicht.

00:05:10: Aber ... Ja, man musste natürlich selbstverständlich.

00:05:13: viele Sachen vor denen ich heute stehe sind Ausschlussdiagnosen.

00:05:18: Burnout erst mal in sich ist keine Erkrankung.

00:05:20: Fatigue ist auch weitestgehend eine Ausschluss-Diagnose.

00:05:24: das heißt ja, warum es einem so geht muss erstmal vorher alles Organische ausgeschlossen werden und dafür hat man Wartezeiten.

00:05:33: also trotz zwei klinischen Aufenthalte Und Ärzte hier in Ulm im Bundeswehrkrankenhaus konnte man nicht herausfinden, was ich hatte.

00:05:42: Man hat sich aber sehr bemüht rauszufinden ob denn nicht eine organische Ursache vorliegt.

00:05:48: zum Glück hat man nichts gefunden.

00:05:50: Aber die Angst über all die Jahre bleibt ja trotzdem.

00:05:52: ist es denn nicht denn trotzdem etwas Schlimmes?

00:05:55: und dann muss man damit leben dass man arbeitsunfähig ist und mit der angst natürlich doch irgendwas zu haben was nicht entdeckt wurde.

00:06:04: Alles war natürlich sehr mühsam.

00:06:06: Geholfen hat mir tatsächlich chinesische Medizin, besonders bei den neurologischen Beschwerden, dem vor der Grund standen und natürlich depressiven Verstimmungen die damit einhergehen konnte mir Akupunktur von meinem tollen Hausarzt Dr.

00:06:21: Hans Holzer helfen.

00:06:23: Ja, das war eine große Hilfe.

00:06:25: Die Migräneattacken haben wir sehr schnell in den Griff bekommen und es war schon mal ein Gewinn an Lebensqualität, die mir genommen wurde.

00:06:35: Nichtsdestotrotz hat es dann bis zum wirklichen Gesundwerden über drei Jahre gedauert.

00:06:42: Das war ein Weg.

00:06:44: Wahnsinn, wahnsinn!

00:06:45: Dann bitte schreibst du ja tatsächlich das was ich auch oft als Diagnose, Dschungel oder den langen Weg beschreibe in ähnlicher Form trotz jetzt doch in Feinheit unterschiedlicher Diagnosen.

00:06:57: Aber deswegen lade ich ja so viele Gäste ein weil es nicht nur darum geht Menschen mit derselben Krankheit zu vergleichen weil ich finde dass man ganz viel abfangen sollte die noch auf dem Weg dahin sind und überhaupt noch gar keine Diagnese haben Und dieses Gefühl wie du es gesagt hast der Unsicherheit das nicht wissen, was man hat.

00:07:19: Das Abwägen sogar Gedanken wie ist es was ganz Schlimmes steckt?

00:07:23: Was wirklich Schlimmes dahinter?

00:07:26: Das haben wir glaube ich alle erleben.

00:07:28: Tatsächlich muss ich dein Weg teilen an der Stelle mit der Akupunktur.

00:07:33: Ich habe damals schon als Zahnärztin selbst Akupuntur angeboten,

00:07:36: d.h.,

00:07:37: ich kannte es aus Patienten sich nicht bei den Kopfschmerzen und der Migräne die ja auch ganz häufige Komorbidität sind.

00:07:46: Fatihpatienten, Long-Covid-Patienten, ME-CFS-Universität-Patients hat mir das auch geholfen.

00:07:52: Das kann ich wirklich nur als Erfahrungswert so weitergeben und da ist auch was dran.

00:07:57: Tatsächlich wirst du uns sicherlich noch etwas mehr beleuchten, was daran ist natürlich.

00:08:02: Ich würde aber einmal ein Schritt zurückgehen.

00:08:06: Wie würdest du Qigong?

00:08:08: Denn das ist ja unser Hauptthema heute Den Menschen erklären die damit noch nie in Berührung gekommen sind.

00:08:18: Ich hol ganz kurz aus, weil es wichtig ist, wir sprechen hier vom kinesischen Medizin und springen hier zu Chigon und da kinesische Medizinbeschreibung sieht beruht quasi auf fünf unterschiedlichen Säulen.

00:08:33: Die idealerweise für den Patienten, Klienten und auch immer alle in die Therapie mit einbezogen werden sollen um auch wirklich Ergebnisse zu erreichen.

00:08:43: Und diese fünf Säule sind bekanntesterweise bei uns hier im Kulturkreis ist es die Akkupunktur weil ihre Wirkung ja immer sehr spektakulär.

00:08:56: halbhunde beziehungsweise auf der Kräuter-Halkunde, der Phytotherapie.

00:09:01: Auf der Ernährungstherapie, das heißt man schaut auch was man in Ernährungen noch mit einbeziehen können die Tuina Massage, die ja auch bisschen mit Manualtechniken zu vergleichen ist.

00:09:12: also es ist auch ein bisschen mehr als nur eine Massage.

00:09:16: und dann kommt die Bewegungspraxis.

00:09:19: Das ist Tai Chi und Chigong.

00:09:21: Hier gibt es Unterschiede aber im großen Ganzen Arbeit man hier dann eben selber mit den Übungen, die Atmung und Meditationen einbezieht.

00:09:32: Genau!

00:09:33: Und die Gänge sind

00:09:34: eine Säule.

00:09:36: Super dass du uns das noch mal im Ganzen erklärst.

00:09:43: Also haben wir diese fünf Säulen, die auf die Wahlerweise alle ineinander in einen Konzept greifen Und eine, die man ja so gerne jemanden mitgeben kann ist eben Qigong.

00:09:53: Weil da ist der Mensch selber in Verantwortung diese Übung zu machen und auch zu arbeiten damit.

00:10:01: Genau!

00:10:02: Und wenn wir jetzt zu deiner Frage zurückkommen was ist denn dieses Qigok?

00:10:06: Was isst denn Qi?

00:10:09: Also QI ist einmal die Lebensenergie wird es beschrieben und Qung die Arbeit an etwas die Kultivierung einer bestimmten Fähigkeit durch die Arbeit.

00:10:21: Also das Wort Arbeiten steckt schon drin und beschreibt auch, dass wir etwas machen müssen.

00:10:27: Es ist nichts Passives.

00:10:28: Wir kommen nicht zum Arzt oder Heilpraktiker hier.

00:10:31: Machen Sie bitte!

00:10:32: Sondern wir müssen hier viel mehr an der chinesischen Medizin die Verantwortung übernehmen noch mal mitzumachen.

00:10:40: Und da ist es so, dass wir mit dem Chi, mit der Lebensenergie oder eine Vital-Energie und das bezieht sich nicht nur auf den Körper sondern allgemein auf alle Prozesse.

00:10:51: Es ist ein Konzept.

00:10:52: ja wenn viele sagen Chi Energie sagen sie oh das ist ja was ganz mystisches.

00:10:57: das kann man gar nicht kreizen.

00:10:59: vielleicht ist das einfach Quatsch mit Soße Aber ich würde das heute... Ja, das ist auch in Ordnung.

00:11:07: Ich würde das beschreiben als ein funktionelles Konzept.

00:11:10: Man muss einfach nur das westliche Vorstellungsbild loslassen und man muss sich in die chinesische Kultur des chinesischen Bild hineinsteigen.

00:11:21: Es ist wie ein anderes Universum.

00:11:23: Und sich vorstellen dass dieses Chi beschrieben werden kann nun nicht mit einem Wort ausschließlich der Energie sondern man kann es auch vorstellen, zum Beispiel alle Prozesse benötigen ja irgendwie eine Energie.

00:11:37: Es entsteht dabei etwas passiert etwas.

00:11:40: wir können sagen unsere Zellen sie erzeugen Energie.

00:11:43: wie nennen das ATP?

00:11:45: Das ist auch ein Form von CHI.

00:11:48: unser Nervensystem kommuniziert ja unterschiedlich mit Neurotransmittern aber auch Elektrizität Signale werden weitergegeben und so weiter.

00:12:00: Auch das ist eine Form von Skidestoffwechsel, der Kreislauf, der Gasaustausch mit unseren Lungen also alles kann als Ski beschrieben werden.

00:12:10: Diese Energie hat unterschiedliche Qualitäten und wir lernen dann natürlich die Theorie dazu aber vor allem durch die sanften Bewegung durch den langsamen sanften sehr zugänglichen Bewegungen, die wir dabei erzeugt tiefer Atmung und dann zusätzlich noch meditativen Zuständen alles zu kombinieren, um wirklich tiefe Entspannung für das Nervensystem zu erreichen können.

00:12:38: Das Bild gefällt mir!

00:12:40: Würdest du an dieser Stelle vielleicht den gemeinsamen Nenner sogar darin sehen?

00:12:44: Denn ich mag das Bild mit dem Schieh.

00:12:46: Ich greife es hier nochmal auf, dass sowohl bei dem Burnout als auch am chronischen Fatih, dass wir da einfach unser Schihe verloren haben.

00:12:58: Ja, also man würde sagen können dass das Chi irgendwo in der Funktion oder Aufnahme in der Transformation geschwächt ist.

00:13:06: Also auch hier wird man auch sagen welche Funktionen welchen Muster entstehen hier?

00:13:12: Was ist denn geschwechst?

00:13:13: Es gibt eine chinesische Diagnose nach den Chi-Mustern.

00:13:18: dann wird man gucken was hier der Fall ist.

00:13:20: Das wären wir im halbgrundlichen Bereich Und im präventiven Bereich würden wir einfach diese Übung machen, das allgemeine Cheat zu stärken.

00:13:28: Die Lebensenergie zum Pflegen.

00:13:31: Cheat verloren würde ich natürlich sehr vorsichtig anwenden – an sich!

00:13:36: Denn mir bekommen ein Teil unserer Lebensenergien nach der chinesischen Philosophie mit der Geburt.

00:13:42: Sie steht uns unser Leben lang zur Verfügung und wenn dieser schöpft dann werden wir alt und sterben.

00:13:49: Wie eine bestimmte Menge, die wir von Papa und Mama mit der Geburt mitbekommen.

00:13:55: Mit dieser Energie können wir haushalten, wenn wir zum Beispiel so haushalten, dass wir unseren zirka Diagen-Rhythmus nicht ständig missachten.

00:14:07: Wenn wir uns falsch ernähren, Sachen konsumieren, die uns Kraft kosten wie Alkohol oder sonstiges ... Selbstverständlich arbeiten wir gegen unseren Körper und brauchen mehr Energie, um zum Beispiel den Körper danach zu entgiften, was schönes getrunken haben usw.

00:14:26: Das heißt, wir schöpfen unsere Energie die uns zur Verfügung steht.

00:14:32: Das heisst ich würde gerne weiter an diesem Punkt die Fatigue aus der Sicht der TCM interessieren, weil Fatigue ist ja nicht einfach nur müde.

00:14:43: Gerade bei Lung-Covid und ME-CFS und den ganzen postakuten Infektionssyndrom betrifft die Erschöpfung auch die Muskulatur, das Senksen, die Reizverarbeitung, dem gesamten Kreislauf.

00:14:58: Du hast erklärt aus der Sicht der TCN hier auch verschiedenen Funktionskreisen zugeordnet werden kann.

00:15:10: Das habe ich noch nicht so ganz verstanden, aber ich glaube das würde das Bild nochmal abrunden.

00:15:15: Willst du das noch einmal vielleicht zuordnen oder erklären?

00:15:20: Vorher müssen wir vielleicht noch einmal erklären wie wir in der Vorstellung der chinesischen Medizin überhaupt Energien im Körper aufnehmen.

00:15:29: Ja also ganz einfach gesagt können wir das in zwei Bereiche trennen.

00:15:35: Einmal habe ich schon bereits angeschnitten, wir haben einmal die Lebensenergie, die wir mit der Geburt von unseren Eltern vererbt bekommen.

00:15:42: Das sogenannte das ursprüngliche Chini, das hat einen Sitz zum Beispiel in den Nieren und der Ländenregionen und wird dann immer wieder abgegeben weil wir bestimmte Prozesse im Körper unterstützen damit müssen.

00:15:57: Und dann ein Teil der Lebensenergien können wir aufnehmen von außen.

00:16:03: Das heißt, erbindere Energie und äußere.

00:16:05: Von Außen nehmen wir die Lebensenergie also für tägliche Prozesse ja?

00:16:09: Für alles was wir so tagsüber machen.

00:16:12: Diese können wir Aufnehmern durch drei unterschiedliche Quellen.

00:16:16: zum einen ist die Atmung da.

00:16:17: rüber sprechen wir noch vielleicht nachher wenn du möchtest spannende Geschichte.

00:16:22: Also wir nehmen das Skina von Außen in unserem Körper durch die Atmos durch die Nahrung.

00:16:29: Hier wird das Ski noch einmal transformiert und wir können aus Nahrau und den Getränken noch einmal Energie schöpfen, ja?

00:16:37: Und aus der Umwelt.

00:16:39: Aus der Umwelt, das hört sich immer für viele so abstrakt an.

00:16:42: Ich sage jetzt zum Beispiel ein klassisches Beispiel Vitamin D. Wir brauchen Sonne auf der Haut damit die Vorstufe gebildet werden kann.

00:16:50: Also hier auch brauchen wir Ski von außen Die Sonnenenergie um eben zum Beispiel für die Herstellung allein das Vitamin zu haben, damit es nicht ganz so abstrakt ist.

00:17:02: Und diese zwei G- und unterschiedliche G Qualitäten haben wir.

00:17:08: Wenn wir z.B.

00:17:09: viel über Fatigue sprechen, genau, es ist ja nicht einfach nur eine Burnout Erschöpfung, mentaler Schöpfungen, wobei ich dazu wagen kann... meine mentale Erschöpfung, die ich immer mit mir mitgetragen habe.

00:17:23: Die jetzt zum Zusammenbruch geführt haben.

00:17:25: sie war auch dann im Endeffekt sehr körperlich denn ich lag tagelang sehr erschöpft der tiefe Schöpfungen konnte nicht aufstehen.

00:17:33: Das heißt auch mentale Eschöpfungs werden natürlich auf den Körper klar.

00:17:37: genau wir sprechen hier gerade bei Long Covid und einer anderen Kausalität.

00:17:43: Auch hier in der chinesischen Medizin würden wir unterschiedliche Muster unterscheiden, das heißt nicht nur sagen es ist eine Schöpfung sondern wie zeigt sich diese Erschöpfungen?

00:17:54: Und in der kinesische Medizin haben Organe sind ins System organisiert.

00:18:00: zum Beispiel.

00:18:01: ich nenne zwei charakteristische Beispiele die mit einer Schöpfung zusammenhängen können.

00:18:06: Wir haben zum Beispiel die Milz und wenn ich jetzt von Organen in der chinesischen Medizin spreche, ist es ganz wichtig zu sagen sie haben nicht die gleiche Funktion.

00:18:15: Die Organin ist schon Medizin ja Sie haben andere Funktionen.

00:18:20: deswegen dürfen sie nicht gleichgesetzt werden.

00:18:23: Angenommen die Milzt, sie arbeitet zusammen mit einem Organ und bildet ein paar mit dem Magen Und am ehesten zusammenzufassen ist es unter Milz, Magen und Pankreas.

00:18:33: Das ist eine Verdauungsfunktion.

00:18:35: In der Chinesischen sagt man auch so schön unsere Mitte.

00:18:38: Da merkt man schon wie wichtig die Verdauung ist.

00:18:42: Die Milz hat die Aufgabe, die Nahrung zum Beispiel ein Teil der Energie aus der Nahrungen zu transformieren im Brustbereich abzugeben usw.

00:18:53: Wenn wir jetzt von einer, wenn die Milztier also Milzenergie aus irgendeinem Grund erschöpft ist Dann zeigt sich zum Beispiel diese Erschöpfung in einer unglaublichen Schwere.

00:19:05: Man sagt, ich fühle mich total schwer!

00:19:08: Ich fühl mich sehr dusselig und bin nicht bereit für geistige Aktivität.

00:19:15: Sie würde dann einhergeben mit einem Gefühl der Fülle.

00:19:18: Man hätte vielleicht noch Verdaugungsprobleme, dass man sagt ich kann was essen und danach ist es mir ganz schlecht.

00:19:26: Mit einer leicht geschwollenen Zunge und anderen Sachen, dazu bräuchte man jetzt noch Pulsdiagnose unter und rund, das man sagt okay hier ist ein Muster wenn man sagt die Transformationsfunktionen dem Milz ist aus der Balance geraten und aus diesem Grund.

00:19:42: Das wäre zum Beispiel ein Musta ganz grob beschrieben.

00:19:46: Das zweite Muster der Schöpfung könnte ganz anders aussehen, wir könnten zum Beispiel unsere Nierfunktion betroffen sein und wie ich vorher angeschnitten habe das ist auch zum Teil des Sitz unserer Ur-Energie dieser Kraftreserve die wir von den Eltern bekommen also unsere ursprüngliche Energie.

00:20:06: wenn diese erschöpft oder ihre Qualität beziehungsweise sich irgendwie verändert entsteht diese wirklich bleiende Schwere, die auch dauerhaft vorhanden ist.

00:20:18: Die jetzt nicht einfach weggeht, indem du ein bisschen schwebst und sagst okay, jetzt habe ich gut geschlafen, jetzt fühle ich mich ja wohl, sondern sie geht nicht weg.

00:20:28: Das heißt hier zum Beispiel vielleicht fehlt das Nierenjagen also etwas mehr Weckkraft, mehr Feuer für die Niere oder wie auch immer... Also da ist ein Funktionskreis eher gestört der vielleicht mit der Reserve, mit unserer Ur-Energie in Verbindung steht.

00:20:45: Und so kann Fatigue aus unterschiedlichen Gründen entstehen.

00:20:49: ein Kreislauf kann den anderen negativ mit in Leidenschaft ziehen und dann muss man hier eben eine Ursachenforschung ebenfalls betreiben.

00:20:59: ja was war denn zuerst quasi befallen?

00:21:02: Was kommt danach?

00:21:03: Ein wichtiger Teil ist dabei sind auch noch unsere Emotionen.

00:21:07: das heißt bestimmte Gefühle und Emotion können die Funktion dieser Kreise auch beschweren.

00:21:15: Das heißt zum Beispiel, wenn wir starke kognitive Leistung bringen müssen in unsere Arbeit und unseren Job oder wie auch immer, ja?

00:21:22: Beschwertes dauerhaft oder zum Beispiel Lernen für eine Prüfung, beschwert es dauerhaft eben die Verdauungsregion der Milzmagen-Pankresne und kann eben so Verdaunstörungen zum Beispiel führen.

00:21:36: Genau!

00:21:36: Da muss man hier genau anschauen.

00:21:38: Das heißt, das ist alles im Rahmen der Diagnostik im TCM sozusagen deine detektivische Arbeit.

00:21:47: Ich sage ja immer wir müssen totaler Detektiv sein um überhaupt erst mal rauszufinden was fehlt uns?

00:21:52: Ich finde den Ansatz unheimlich interessant.

00:21:54: ich muss sagen ich habe eben in den letzten fünf Minuten auch schon irre viel dazugelernt.

00:21:58: für mich klang dass Milz schießt ein bisschen so wie es könnte verantwortlich sein Während hingegen, dass der Verlust des Nieren schießt.

00:22:10: Mir vielleicht diese fibromyalgischen Schwerzen und dieses wirklich auf das Couch festgeklebt sein erklären?

00:22:18: Das ist jetzt einfach meine Darstellung oder mein Verständnis.

00:22:22: Das heißt in deiner Diagnostik in der TCM würde man tatsächlich so weit gehen auch zuzuordnen Und die Funktionskreise durchzugehen, korrigier mich.

00:22:35: Wenn ich da was durcheinander bringe wirklich auch zu schauen wo dort aus Tcm sich die Ursache der Erschöpfung liegt?

00:22:43: Genau man würde also zu deiner Differenzierung so ganz nicht waren zum Beispiel Organgeleber und Mülls etwas mit Muskelfunktionen, Muskelschmerzen usw.

00:22:56: haben können.

00:22:59: Genau,

00:23:01: genau.

00:23:02: Nach hier müssen wir viel tiefer gehen und das springt jetzt leider den Rahmen von Tief- und Konzeptes Tief in Lebensenergie, weil wir doch dann zu der Bewegung zurückwollen.

00:23:15: Aber im Großen und Ganzen ist es so, dass man genau hier betreibt.

00:23:19: Man die Ursachenvorschung Muskelschmerz ist nicht gleich Muskel-Schmerz zu den Muskel schmerzen welche Symptome kommen?

00:23:26: was verstärkt das?

00:23:27: Kälte oder wärme weniger Schlaf oder mehr Schlaf?

00:23:31: man sucht hier die Triggerpunkte.

00:23:32: ja Was bestärkt z.B.

00:23:34: deinem Völlegefühl?

00:23:35: Ist es nach dem Essen?

00:23:36: ist es nachdem Schlafen und so weiter?

00:23:39: Genau.

00:23:40: also hier arbeitet man schon sehr sehr differenziert Und gleiche Symptome können aus der Sicht der chinesischen Medizin ganz unterschiedliche Ursachen haben, weil man bezieht auch noch den Lebensstil mit hinein.

00:23:53: Die aktuelle psychische Situation befindet man sich in einer Stresssituation wie Prüfungslernen.

00:24:00: Befindet man sich an einer unterdrückten Funktion, weil der Arbeitgeber einen zum Beispiel irgendwie unterdrückt aus irgendwelchen Gründen und so weiter.

00:24:09: Das heißt, man bezieht alle Aspekte mit hinein.

00:24:14: Emotionales befinden gerade die Lebensphase, die Phase, in der sich ein Mensch überhaupt befindet.

00:24:22: Er ist ein Teenager, er ist ein Erwachsener.

00:24:24: was hat er für Bedürfnisse?

00:24:26: und dann auch das Innere?

00:24:27: Was könnte hier aus dem Gleichgewicht geraten sein?

00:24:30: Und dann stellt man quasi einen Therapiekonzept der auf fünf Säulen basiert.

00:24:34: und im präventiven Bereich zu den wir jetzt mehr und mehr kommen ja da geht es darum dass wir einfach lernen mit unseren Lebensenergie gesund zu haushalten Und indem wir uns auf diese Art und Weise langsamer bewegen, langsam atmen und gleichmäßig einfach die Harmonie überall stärken so dass China unserem Körper die Funktionen optimal ausführen kann.

00:25:01: Also wir versuchen quasi zu begünstigen.

00:25:04: Das macht Sinn.

00:25:05: ich glaube das die Prävention sich die präventive Sicht absolut Sinn machen generell.

00:25:13: Das habe ich in meiner Praxislaufwand auch schon gemerkt und manchmal ist es eben so, dass man erst wenn man krank ist darüber nachdenkt was man vielleicht auch hätte besser machen können wie so.

00:25:26: Bevor wir zu der Atmung was ja wirklich eine wichtige Säule ist und wo ich hier auch Patrick McCown nicht nur im Buch ganz viel abbildet sondern auch im Interview ganz ganz tolle Gespräche hatte kommen wir nochmal auf die Bewegungssäule zurück.

00:25:41: Denn das ist, glaube ich, was so der Hörer mit Chigong assoziiert?

00:25:47: Das sind diese sanften Bewegungen!

00:25:49: Ich sage jetzt nicht diskutierlich, das ist so das, wo ich denke, assoziert man Chigon mit.

00:25:54: Jetzt ist es ja bei unserer Erkrankung so dass ME-CFS die klassische Belastungsintoleranz hat.

00:26:01: Das heißt wir sind absolut gebeutelt in dem Sinne neue Dinge auszuprobieren.

00:26:07: Das können auch kognitive Anstrengungen sein, die zwei, drei Tage später die klassische PEM den Crash auslösen.

00:26:14: Aber natürlich wollen wir jetzt einmal gucken wie wir trotzdem ein bisschen Aktivierung durch Chigong auch unserem betroffenen Kreis näher bringen können weil das eigentlich die sanfteste Bewegungslehre ist, die mir so eingefallen ist weswegen es für mich eine Lösung war Auch mit Rückschritten und neuen Versuchen, ganz klar.

00:26:41: Aber deswegen habe ich dich ja eingeladen, damit du das jetzt noch besser erklären kannst als ich.

00:26:45: Magst du uns ein bisschen die Bewegungssäule nochmal näher bringen?

00:26:51: Ja gerne!

00:26:52: Genau, also sanft bedeutet nicht wirkungslos.

00:26:57: Gerade diese Sanfheit und die Regelmäßigkeit und der Rhythmus ist hier besonders wirkunftsvoll.

00:27:04: aus meiner Sicht natürlich.

00:27:06: jeder muss sich einen Zugang finden dazu ihm passt.

00:27:09: Das ist ein Zugang, der für mich definitiv immer gepasst hat.

00:27:14: Hier würde ich vor allem wahrscheinlich wäre das interessant für die Menschen, die gerade mit Fatigue kämpfen und eben mit den Rückschritten oder beziehungsweise mit dem Crash, der sie einholt dann ein paar Tage nach der Belastung wie du gesagt hast, sie kann auch kognitiv sein.

00:27:31: Genau in Tigung kann man tatsächlich auf sehr klein anfangen.

00:27:35: wir haben die sogenannte Siebzig- oder Achtzigprozentregel.

00:27:38: Hier geht es um komplett alles.

00:27:41: Das heißt, egal was wir machen in der chinesischen Medizin gehen wir nie bis zu einer Belastungskränze von ein Hundert Prozent.

00:27:48: Sowohl kognitiv als auch die Konzentration des Beziehens auf die Anspannung der Muskulatur.

00:27:55: Wenn wir einen Muskel bewusst ansteuern, machen wir das eher zu siebzig-achtzig Prozent nicht so ein Hundert wie beim Krafttraining zum Beispiel oder hundertzwanzig weil man eben den Muskel reißen will.

00:28:08: Wenn wir einen Gelenk durchstrecken, überstrecken wir ein Gelenknie.

00:28:12: Sondern halten die Gelenke sanft abgerundet um eben auch hier nie... Also es ist nie über etwas und nie forziert!

00:28:22: Und das gleiche gilt doch für die Atmung her, zu der wir dann gleich kommen.

00:28:28: Man hat die Möglichkeit, idealerweise streckt sich eine Chigumpraxis über sechzig Minuten.

00:28:34: Da man oft mit einer Meditation beginnt, ja?

00:28:38: Mit einem Eingangsübungen dann die Gelenke öffnet also ne sanfte Mobilisierung alle Gelenken und da kommt man nach zwanzig dreißig Minuten zu den eigentlichen Übungen Die offene Abfolge in der bestimmten Choreografie sind.

00:28:53: diese sind aber sehr einfach so sie Repetitiv.

00:28:56: Es wird einen Punkt genommen und sie wird dann zehn, zwanzig, dreißig, vierzig Mal wieder geholt.

00:29:02: Also es ist eine sehr niedrigschwelle Praxis was die Gymnastik angeht.

00:29:10: Und dazu kommt die zweite Ebene mit der Zeit die Atmung die wir dann mit der Bewegung harmonisieren.

00:29:17: Es entsteht immer so ein gemeinsames Anschwellen und Abschwellen, ja?

00:29:22: So ein rhythmisches Wiegen was auch besonders wiegend und entspannend für das Nervensystem ist.

00:29:29: Und im dritten Schritt kommt dann auch noch der kognitive Teil, der dann immer tiefer und tiefer wird je nachdem wie tief man in TIGUM und TZM einsteigt.

00:29:39: Das ist dann der Teil der Konzentration.

00:29:41: Wir lernen, den geistigen Fokus auf bestimmte Punkte zu lenken und hier wird es dann dementsprechend auch noch ein bisschen vordernder.

00:29:51: Das ist keine schnelle Lösung wie man schon hören kann.

00:29:55: ja das ist kein.

00:29:55: ich mache jetzt so halt bei Übungen drücken bis hin im Ohr stimulieren verpacken aus und alles wird gut.

00:30:02: aber so funktioniert es auch beim Wagens übrigens nicht Und genau Da muss man sich schon ein bisschen auseinandersetzen.

00:30:10: Man kann diese Praxis, und das habe ich auch gemacht in Menschen mit dysreguliertem Nervensystem oder kurz vom Burnout sind nicht leistungsfähig Und die wollen keine kognitive Anstrengung geben.

00:30:23: Also für uns ist es schwer.

00:30:25: quasi Wenn ich jetzt von unserem Lager sprechen darf, dann habe ich auch die Tick-on Übungen effektiv nervensystemgerecht in einem kurzen Programm aufgebaut und hier stellen wir nachher vielleicht auch eine Übung vor so dass jeder mitmachen kann.

00:30:41: später genau indem man die Übung erst einmal nicht nach innen richtet.

00:30:46: Denn hier hat man zum Beispiel die innere Ticko, innere Übungsübungen mit diesem inneren Fokus um und man lernt, die Lebensenergie entlang bestimmter Leitbahnen im Körper zu lenken.

00:31:00: Aber man braucht sehr viel Fokus und Konzentration.

00:31:04: Und im Zweiten gibt es diese bewegten Übungen, mit denen mal Rhythmik der Bewegung und Atmung kombiniert.

00:31:12: Und gerade zu Beginn oder bei Menschen die gerade sehr belastet sind mit ihrem Nervensystem oder chronischer Erschöpfung würde ich sagen man verzichtet auf den starken meditativen Aspekt zu beginnen.

00:31:26: Dann sollte man nicht komplett weglassen.

00:31:28: das wäre ja schade.

00:31:29: Es nimmt die Tiefe der Praxis, aber zu Beginn würde ich darauf verzichten.

00:31:34: Denn ich habe die Erfahrung gemacht man schließt die Augen in so einem Zustand.

00:31:37: Man versucht sich irgendwie zu entspannen wenn man ist voller Ängste Bin ich krank?

00:31:43: Man hat existenzielle Ängste.

00:31:45: Ja, man studiert ja oft das Leben, dass man vorher geführt hat.

00:31:50: Also all diese Ängsten können dann durch den inneren Fokus eher verstärkt werden.

00:31:54: und wenn es in diesem

00:31:55: Moment

00:31:55: definitiv, ihnen geistig nicht stabil da braucht jetzt keine Stabilität zu sprechen wir wissen alle wie's dann eingeht.

00:32:03: Das kann das Gefühl verstärken.

00:32:05: Ich würde bewusst diesen Teil weglassen, bedeutet Augen auf.

00:32:10: Konzentration erst einmal nur auf die Bewegung, auf den Körper und auf die sanfte Atmung mit zwei Minuten niedrigschwellig anfangen.

00:32:20: Wie du gesagt hast, es kommt vielleicht ein Crash.

00:32:23: deswegen schau wie wirkt es tut es mir gut?

00:32:27: Und dann diese Praxis integrieren eine zweitbare Übung dazu nehmen.

00:32:32: Und wenn es einem vielleicht optimalerweise eines Tages so gut tut, dass man sagt jetzt mache ich auch sechzig Minuten, wäre es natürlich wünschenswert für

00:32:40: einen.

00:32:42: Sechszig Minuten sind natürlich für unseren Hörerkreis jetzt erstmal unmöglich.

00:32:50: das schreckt eher ab aber ich wollte jetzt nicht vorwegnehmen was du uns vielleicht gleich noch nahe bringst.

00:32:57: Man kann das ja absolut individualisieren.

00:33:01: Und tatsächlich die Gefahr von Meditationen, wie hast du auch gerade gut erklärt?

00:33:05: Weil das tatsächlich auch oft beschrieben wird.

00:33:07: Es ist erst ab einem gewissen Level, an einem gewisse Welttorch vielleicht auch und einer gewissen inneren Stabilität was ja den Lebensumständen geschuldet ist zu praktizieren weil es sonst wirklich der Crash-Foot programmiert ist und mit dem Augen schließen.

00:33:25: Das hast Du auch gut beschrieben.

00:33:29: sich nochmal abschließen, dann wäre der Fokus auf dem Inneren und das Innere ist gerade nicht stabil.

00:33:37: Dann kann ich mich auch was anderes nicht konzentrieren und alles zusammen ist dann zu viel.

00:33:41: Das heißt wir kommen noch mal auf die Atmung, die ja alle zur Gleite zu sprechen.

00:33:46: Ich habe dir ja schon erzählt dass ich im letzten Interview mit Patrick McCown den Satz diskutiert hab ihr atmen alle zu schnell.

00:33:55: Wir hatten im Vorgespräch tatsächlich sind wir darüber gestolpert, dass man eigentlich ganz oft so einen Spruch kriegt wie atmen einmal tief durch.

00:34:05: Und das ist eigentlich wenn man sich jetzt biochemisch in der Kaskade danach mal vorstellt nicht wirklich empfehlen wird tief einzuatmen.

00:34:16: was sollten wir aus TCM-Sicht?

00:34:19: oder wie würdest du eben diesen Trugschluss?

00:34:22: Atme einfach mal tief durch!

00:34:24: Wie würdest du den interpretieren?

00:34:28: Ja, sehr spannend, dass es deine Parlele gibt.

00:34:31: Grundsätzlich gibt's überhaupt nichts einzuwenden gegen tiefe Atmung.

00:34:35: Ja klar!

00:34:36: Wir atmen zu flack, wünschenswert die Ventilation in der Lungegegen zu verbessern aber dennoch sind bestimmte Atemmuster, die gerade in diesen Erkrankungskreisen typisch sind.

00:34:54: Dysfunktionale Atemmusster, dass man zu oft in der Brustatmung bleibt, die ja auch oft sympathisch betont ist.

00:35:01: Also ihr Nervensystem mit der Aktivierung assoziiert ist, also eher mit Anspannung und Aktivierungen als Entspannungen, die wir eigentlich erreichen wollen.

00:35:11: Denn die Entspanung gibt uns im Endeffekt wieder Kraft für die Regenerationsprozesse Und das ist ja das, was wir wollen in allen Stadien und in allen unterschiedlichen Erkrankungen.

00:35:23: In der chinesischen Medizin, wie ich schon erwähnt habe, ist die Ausatmung ein wichtiger Teil.

00:35:30: Aber weil wir die Lebensenergie von außen durch die Atmung aufnehmen ... Aber in der kinesischen Medizin bezieht sich immer alles auf das Ying und Yang.

00:35:41: Viele kennen ja dieses Modell, da sind zwei Halbkreise die dynamisch dargestellt sind Schwarz und weiß.

00:35:49: Und jeder Kreis enthält immer ein Stück vom schwarzen und weißen Punkt, das bekannte Symbol.

00:35:56: So ist es mit der Einatmung, Ausatmungen in unserem Kulturkreis ... Medizin sagen wir ja dazu, der Gas austauscht.

00:36:06: Wir atmen Sauerstoff ein, wir atmen CO² aus.

00:36:11: Das wollen wir auch, das ist auch sinnvoll aber hier muss es gleichgewichtigen gehalten werden.

00:36:17: Das heißt, wenn wir jetzt dysfunktionale Atemmuster haben, wir setzen uns hin und beginnen ganz tief, ganz bewusst hier zu atmen.

00:36:27: ist das Problem eher nicht dass wir zu viel Sauerstoff aufnehmen.

00:36:31: Wir haben ja schon eine gewisse Sauerstoffsättigung.

00:36:33: sie ist beim normalen gesunden Menschen zwischen Sechs und neunzig, siebenundneunzig und neuneinzig Prozent.

00:36:41: Also ist das der Sauerstoff in der Blutbachnis schon vorhanden?

00:36:45: So ist es nicht!

00:36:46: Sonst würden wir umkippeln wenn das nicht der Fall wäre.

00:36:50: Dann wären gar nicht da genau.

00:36:52: Und wir atmen aber ein wie atmen dann auch zu schnell CO zwei aus.

00:36:57: Das heißt ja haben dann in diesem fall eine Dysbalance Und diese Dysbalance von CO², das dazu viel dann abatmen.

00:37:07: Die führt dazu, dass unser Blut kurzfristig ... Das ist ein Effekt der sich ... Blut hat einen bestimmten pH-Wert.

00:37:16: Dieser pH-wert dafür schiebt sich ins Alkalische.

00:37:19: Also wir haben einmal die Säure und das Alkalische.

00:37:22: Und das Blut wird alkanisch.

00:37:23: Und es führt auch zu den zerebralen Gefäße vor allem, sich ein bisschen enger also die Gefäste in unserem Gehirn sich etwas enger stellen.

00:37:32: Und hier haben wir ja schon mal bereits die Symptome wie Schwindel, wie Kribbeln vielleicht.

00:37:37: Wie orthostatische Diskringulation oder Intoleranz glaube ich.

00:37:41: ist das auch offen?

00:37:43: Dass wir nach dem Aufstehen hier eh schon Probleme haben mit Schindeln und Umkippen Das ist ja auch sehr typisch!

00:37:50: Dann haben wir jetzt schon das Problem und wenn wir es noch forstieren indem wir zu stark anfangen zu schnaufen oder zu viel von irgendwas wollen dann können mit diesem Krankheitsbild eher triggern.

00:38:05: Das heißt, meine Empfehlung wäre die Atmung an die Bewegung zu kombinieren aber vorerst nicht versuchen hier den Atem irgendwo hinzulenken oder irgendwas damit zu bezwecken sondern einfach drucken dass die atmen und das sage ich zum Beispiel bei meinem Schüler in der Anleitung Die Atmungen kommt erst einmal ganz natürlich.

00:38:27: Bevor wir uns mit den Atemtechniken auseinandersetzen, muss hier Stabilität hergestellt werden.

00:38:33: Man beginnt immer mit dem Körper und dann kommt der Geist und dann geht man noch weiter.

00:38:39: Aber am Anfang steht eben natürliche Atmung.

00:38:44: Später kann man sagen, man versucht die Atmungen ganz sanft über die Brust ein bisschen mehr in den Bauch im Zentrum hineinzulenken.

00:38:55: Aber man schaut eben auf die regelmäßige Einung aus.

00:39:02: Das heißt, du übst am Anfang nicht unbedingt gleich die Zweigfallatmung sondern es geht erst mal um die ruhige Atmung weil tatsächlich das erlernte Technik schon fast wieder zu viel sein könnte.

00:39:16: Rix sagt ja und

00:39:18: dann kommt dann von selbst

00:39:20: genau.

00:39:20: ich arbeite hier sehr eher mit Frauen, die Burnout haben.

00:39:24: Die sehr belastet sind oder schöpft sind und aus diesem Grund geht mein Chigou nicht nach einem starren Konzept wie das sonst jetzt üblich ist sondern ich verändere eben hier die Praxis angepasst an dass so wie ich es erlebt habe, so wie sich das für mich angepasste die klassische Praxis ja ohne ihr die Tiefe zu nehmen Sondern einfach zu sagen Das muss alles in Stufen kommen.

00:39:48: An erster Stelle steht Kräftigung der Muskulatur, das Erlernen dieser Haltungen die untypisch sind in unserem Kulturkreis weil wir immer das Passierte wollen.

00:40:01: Erst einmal Fokus auf den Körper dann verbinden wir es in der nächsten Stufe mit der Atmung und sie darf erst kommen und dann kommt erst später das erlernen bestimmter Atemtechniken des Lenkens des geistigen Fokus.

00:40:17: Das passiert leider nicht, indem man einmal diese Übung macht und auch nicht zweimal die Woche.

00:40:24: Es ist etwas was sich empfiehlt.

00:40:26: wirklich dann lieber sehr kurz aber täglich zu.

00:40:31: Ich glaube das ist auch etwas was in so ein Programm von uns im Rahmen des Pacings passen würde.

00:40:37: Das ist ja etwas was wir durchbeachten müssen.

00:40:41: Dann kann man schauen, wo kann man mal kurz über seine Baseline rübergehen?

00:40:45: oder wo ist man?

00:40:45: Über seine Basel rübergegangen ohne das zu merken.

00:40:48: Das heißt eine neue Technik, eine neue Therapie, eine neuere Maßnahme wirkt natürlich immer die Gefahr dass wir auch ein bisschen ausprobieren und auch Rückschläge haben.

00:41:01: Das kann natürlich kein schwerstetroffener machen.

00:41:05: Wir riskieren jetzt nicht einen Crash von jemandem der schon im Dunkeln liegt.

00:41:10: Aber ich denke, dass es für viele mittelschere Betroffene, die ein bisschen in Bewegung kommen wollen oder sich mit sich beschäftigen möchten.

00:41:19: Tatsächlich eine ganz tolle Maßnahme ist und du hast ja eben auch schon gesagt, dass du Programme individualisierst.

00:41:27: Und du hast dir ja auch einhergehend mit der Einladung und unserem Gespräch auch schon überlegt was du jetzt vielleicht anders machen würdest als bei den Teilnehmern die Burnout haben, wenn man jetzt überlegt, dass wir es wirklich mit der klassischen Fatigue und auch der Gefahr von so einem Crash zu tun haben.

00:41:49: Wie würdest du die Übung da anpassen?

00:41:51: Wie sieht das

00:41:54: aus?

00:41:56: habe

00:41:57: ich überlegt, wie man eine Übung etwas modifizieren könnte.

00:42:02: Es sieht vielleicht, dass sie sehr niederschwellig wäre.

00:42:05: Eine sehr klassische Übung wäre ja ohne das.

00:42:08: wir sagen, wir lassen jetzt erstmal diesen meditativen Aspekt zu Beginn des Einkommen erst mal ein bisschen weg.

00:42:15: Weil es vielleicht nicht förderlich sein kann.

00:42:17: und wenn du möchtest, kann ich mich hier ein bisschen entfernen vom Wildschirm und diese Übung vielleicht vorstellen

00:42:24: Sehr gerne.

00:42:25: Und du hattest ja auch, bevor wir es vergessen vielleicht gesagt dass ich in den Show Notes tatsächlich Verlinkungen von dir einblenden darf und Du hast ja gesagt gerade weil du um die Situation aller Betroffenen weißt und dir vorstellen kannst wie schwer manchmal der Angang ist Dass du tatsächlich auch kostenfreie Erstangebote hast.

00:42:49: das wollte ich dir nochmal tun dass tatsächlich auch eine Kehrseite unserer Erkrankung ist, dort tatsächlich Anbieter zu finden, die das von Herzen machen und dann eben so was anbieten.

00:43:05: Genau, wir haben auch das genau schon im Vorfeld besprochen und dazu kommen dann in den Show Notes zwei YouTube-Videos.

00:43:13: Es ist einmal eher ein ruhige Übung, eine im Stillen schickung die aber jetzt keine schwere kognitive Last hier noch einmal zusätzlich ist sondern eine positive Übung, bei der man sich eher auf die innere Freude konzentriert.

00:43:30: Das ist vielleicht für diejenigen, die auch gerade es nicht riskieren wollen, sich überhaupt zu bewegen?

00:43:35: Hier geht es eher um positive Bilder, dass man das im Liegen machen kann.

00:43:42: Beim zweiten Video handelt's sich um auch zehn, fünfzehn Minuten niederschwellige Bewegung, die man im Sitzen machen kann.

00:43:51: Dazu zeige ich auch eine Variation im Stehen, die man klassischerweise macht.

00:43:55: Aber wir machen diese Folge dann einfach im Sitzen.

00:43:58: Dann kann jeder das für sich entscheiden und dass schon einmal vielleicht für sich nutzen.

00:44:04: sowie auf meinem YouTube-Kanal kommen immer wieder kleine Übungen, die ca.

00:44:11: zehn Minuten sind, die mitgemacht werden können.

00:44:14: Darauf freue ich mich schon!

00:44:16: Das, was du uns jetzt zeigst ist sicherlich auch in Anlehnung dessen oder?

00:44:21: Genau.

00:44:24: Ich bin gespannt!

00:44:25: So dann musst du

00:44:34: das hier machen und ich hole es auf jeden Fall sichtbar.

00:44:43: Also meine Füße werden hier nicht sichtiger sein.

00:44:45: aber das ist nicht ganz so schlimm Wenn wir die erste Chigungübung machen, ob wir im Stil oder im Sitzen machen.

00:44:54: Ganz entscheidend ist für die Übungen immer der Stand, die Haltung unserer Wirbelsäule und unsere Gelenke.

00:45:01: Und das können wir nicht ganz so optimal machen indem wir sitzen.

00:45:07: Deswegen müssen wir das ein bisschen verbessern.

00:45:09: Denn wir gehen dann immer die Position von unten nach oben aufzubauen.

00:45:15: Wir setzen uns auf den Stuhl und wählen dazu bitte einmal die Stuhlkante.

00:45:19: Also wir wollen uns nicht anlehnen, wir brauchen eine gerade aufgerichtete Wirbelsäule.

00:45:27: Wir stellen beide Füße hüftbreit und fest in den Boden Und wenn wir nach unten schauen haben wir zwischen den Knien ordentlich Platz.

00:45:39: Die sind nach vorne ausgerichtet Unsere Zehen sind nach vorne ausgerichtet und wir haben einfach hier den rechten Winkel ungefähr im Güftgelenk, und dem Kniegeleck.

00:45:53: Wir können die Hände ganz sanft hier zu einer Schale bilden wenn ihr das möchtet und sie einfach hier entspannt in den Schoß legt.

00:46:04: Als zweites beginnen wir unsere Güfte, wenn wir unsere Beckenknochen hier haben ein kleines Stückchen nach hinten zu schieben Und wenn wir merken, dadurch begradigen wir die Gegend in unsere Elementenregionen.

00:46:21: Wir haben ja eine natürliche Esspurbe und die wollen jetzt nur ein kleines Stückchen hier ein bisschen mehr den Wirbeln raumbassen.

00:46:31: Von hier aus versuchen wir uns unsere Wirbelsäule vor uns vorzustellen und Wirbel für Wirbel richten wir unsere Wirbelsäule ein kleites Stückchen aus.

00:46:44: Stellen uns gedanklich unseren Scheifelpunkt vor und dieser zieht uns nach oben in den Himmel.

00:46:51: Das heißt, wir schaffen hier eine Streckung an unsere Wirbelsäule.

00:46:58: Unsere Brustbein ruht ganz entspannt auf dem Körper, ist sanft reingesunken.

00:47:05: und unser Kind nehmen wir etwas zum Brust.

00:47:09: Ja, wenn wir merken das es einer Faltung, bei der die Wirbels säule Garnes Entstand ist.

00:47:17: Als nächstes würden wir die Schulterblattspitzen erspüren und diesen kleinen Stückchen hinten zusammenführen, sodass der Brustbereiß sich ganz lange öffnet.

00:47:30: Und für den Anfang ist es schon einmal mehr als genug.

00:47:34: Wir spüren noch einmal zurück und spülen die Füße ganz fest auf dem Boden.

00:47:47: und schaffen damit erst einmal ganz festen, stabilen Erden im Kontakt her.

00:47:57: Zwischen den Achsland haben wir ein bisschen freien Raum, unsere Arme sind ganz entstand.

00:48:03: Wenn jemand sagt ich bin hier überhaupt nicht entspannt dann können wir unser Mund leicht öffnen und unser Liefer ein Stückchen weit nach links und rechts schieben und dann ganz sanft dem Mund schließen.

00:48:21: Zwei, drei bewusste Atemzüge.

00:48:27: Einatmung mit der nix möglichen Ausatmungen, wenn wir die Schulter noch einmal ganz bewusst loslassen.

00:48:34: Noch einmal kurz sinken lassen und die Ansparen hier abgeben.

00:48:46: Und dann beginnen wir unsere Hände und wir öffnen sie, lassen die Arme neben dem Stuhl engere bekommen.

00:48:54: Beginnend mit einer Eingangstückung die oft im Tai Chi und Chigung praktiziert wird, das ist das Chi Wecken.

00:49:02: Wir wecken quasi unsere Lebensenergie, indem wir diese sanfte Bewegung machen.

00:49:08: Mit der Einatmung heben wir die Hände ganz sanft auf Schulterhöhe.

00:49:14: Und mit der Ausatmungen lassen wir es wie in sanften Wasserfall wieder sinken.

00:49:23: Mit einer Einatmen geben wir erst einmal unsere Handrücken nach oben.

00:49:31: Der ganze Arm wird hochgehoben und mit der Ausatmung, das sehen wir als entstehende sanfte Wellenbewegung.

00:49:44: Und wir kombinieren das gleiche mit der Einatmungen einatmen und ausatmen.

00:49:55: Das wiederholen wir so oft es uns gut tut.

00:49:59: Wir achten hier eben darauf die Bewegung erst einmal mit der Atmung zu kombinieren.

00:50:07: Wenn wir jetzt erstmal tiefer atmen, vermeiden wollen dann muss die Bewegung eben ein bisschen schneller sein.

00:50:15: Wir können das für uns selber entscheiden und wie lange wir diese Bewegungen wiederholen ebenfalls?

00:50:21: Wir schauen immer dass wir mit der Einatmung uns ein bisschen hochziehen auch, bis in die Wirbelsäule gerade halten und mit der Ausatmung ein kleines Stückchen all die Muskulatur weich werden lassen.

00:50:36: Wenn wir sagen, wir schließen die Übung ab, machen eine schöpfende Bewegung um die Hüfte oder Ende Bauch gegen Hirn rum und legen die Hände auf unser Unterbau Lassen hier noch einmal unsere gedanklichen Fokus in den Unterbauch sinken Und dann lösen wir kurz das Ganze.

00:50:58: Also wenn wir jetzt über eine niedersstellige Bewegung sprechen, wäre das eine Bewegung mit der man seit drei Minuten gut anfangen könnte.

00:51:08: Das halte ich auch realistisch für den einen oder anderen, der in einer kurzen Phase dann auf dem Bett sitzen kann oder die Füße an der Bettkante runterstellen kann.

00:51:18: Wichtig ist glaube ich auch dass wir das ganze Barfuß machen um unsere Füse wirklich auf dem Boden zu spüren.

00:51:31: Ja, noch viel schöner weil du das mit Barfuß angesprochen hast.

00:51:35: Wenn wir tatsächlich uns einen Stuhl nehmen und irgendwo eine Möglichkeit haben die Füße wirklich auf die Wiese wenn sie nicht kalt ist und nicht zu nass, bitte.

00:51:47: Wenn es wirklich im Sommer noch schön warm ist auf die Wiese zu stellen genau sich das Vorstellen.

00:51:53: Deswegen hatte ich Barfuß nochmal angesprochen was du nicht wissen konntest.

00:51:57: vor.

00:51:57: vorgestern hat dich auch einen ganz tollen Gast wo wir das Thema Grounding tatsächlich sehr beleuchtet haben.

00:52:04: Das passt auch sehr gut Nicht nur barfuß Zuhause Und da muss man eben gucken wie dass mit dieser Krankheit kompatibel ist.

00:52:11: dort hatten werden andere Tipps und Tricks genannt, wie man sich das Grounding oder ein bisschen Natur auch nach Hause holen kann.

00:52:18: Aber tatsächlich ist da so viel dran um wirklich sich zu stören und wieder in den Fluss zu bringen.

00:52:27: Da überschneiden sich die Themen dann auch tatsächlich.

00:52:29: Das finde ich das Schöne, dass eben alles im Zusammenhang zu sehen ist und so verstehe ich unsere Krankheit, dass es ein Puzzle ist und wir hier und da puzzeln können, um zu sehen Was bringt uns ein Stückchen weiter?

00:52:42: Was tut uns gut oder was fehlte dem Körper, was können wir dort reinpuzzeln sozusagen.

00:52:48: und danke dass du uns da tatsächlich das Chi wieder näher gebracht hast.

00:52:55: Wer also gespannt ist und dort weitermachen möchte, wen die Übung gefallen hat der guckt unten in die Show-Notes mit dem ganz tollen Angebot von der lieben Natalie und Chigongbin Yul eben auch für chronische Fatiguepatienten MBCFS und Long Covid angepasst, tatsächlich eine Chance in unserer Multisystemerkrankung vielleicht einen kleinen Beitrag zu leisten um wieder auf die Füße zu kommen oder von der Couch runter.

00:53:26: Liebe Natalie, ich finde das total gut.

00:53:29: Mich beruhigt es immer unheimlich!

00:53:31: Ich finde auch dass du eine so ruhige Ausstrahlung hast.

00:53:35: Ich wünschte mir manchmal, ich habe was davon und deswegen glaube ich, dass ich unbedingt Chigong machen muss.

00:53:42: Ich glaube, dass es manchmal auch so einer Art der Lebensführung vor der Erkrankung ein Tausendsasser zu sein und mit seiner Energie eben nicht gut zu haushalten.

00:53:52: Wir hatten ja tatsächlich auch darüber gesprochen, dass es um Energie bewahren geht und ich glaube das kann ich immer wieder gut lernen.

00:53:59: Immer wieder!

00:54:00: Ich hoffe, dass wir da wirklich viele Einblicke für andere Betroffene leisten konnten und die immer ziehe ich ja den Hut vor jedem der einen so tollen Beitrag leistet, um uns Betroffenen zu helfen was ja wirklich oft übersehen ist.

00:54:19: Es ist tatsächlich so dass wir anscheinend immer unten durchfallen und ich finde das so toll, dass du dich geöffnet hast auch uns sozusagen ein Angebot zu stricken, Übungen zu machen.

00:54:30: Weil es tatsächlich echt schwer ist!

00:54:31: Wir passen halt in keinen Standardprogramm rein, auch bei den ganzen alternativen Verfahren oder additiven Möglichkeiten.

00:54:40: Herzlichen Dank dafür!

00:54:43: Mit großer Freude.

00:54:45: Ich bedanke mich vielmals, dass du mir auch Glauben gegeben hast genau meine so seltsam für manche aussehende Übungen und Praxis vorzustellen!

00:54:56: Und wünsche allen Betroffenen ganz, ganz viel Kraft.

00:54:59: Ich würde noch sehr gerne auf dem Weg mitgeben nicht aufzugeben und trotz allem die Möglichkeiten auszuprobieren.

00:55:07: Ich habe das auch getan.

00:55:09: Zugegeben war ich bereits schon in der Heldpraktiker- und Tcm Ausbildung und Chigung hatte ja auch schon vorher praktiziert.

00:55:16: also war das für mich nicht neu sondern quasi mein Anker.

00:55:21: Aber ich wünsche allen Beteiligten, dass sie ein Anker finden und zutage ist zum Glück viel kostenfreies Angebot dabei für den Einstieg nicht aufgeben immer irgendwas probieren es findet sich immer eine kleine einen kleinen Hoffnungsschimmer.

00:55:39: absolut.

00:55:40: das kann ich gar nicht schöner sagen.

00:55:42: Das ist doch ein ganz absolut toller Schlusssatz.

00:55:45: dann würde ich es auch dabei belassen nicht auch geben.

00:55:48: Genau, in diesem Sinne.

00:55:49: Du motivierst uns dafür!

00:55:51: Danke liebe Natalie

00:55:54: Servus Ciao Tschüss.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.